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Spammethoden

Spammails

Wir möchten hier erwähnen, dass Webkataloge nicht ausschließlich zur Listung und Bekanntmachung der eingetragenen Homepages eingesetzt werden. Natürlich muß auch der finanzielle Aspekt beachtet werden. Im Optimalfall sollte ein Webkatalog nicht nur Kosten verursachen sondern auch Gewinn abwerfen. Wie immer im Leben gibt es solche und solche Webkatalogbetreiber. Einige verdienen über Werbeeinblendungen ihr Geld andere nutzen zusätzlich die Daten, welche bei der Anmeldung einer Homepage im Katalog angegeben werden müssen, um anschließend Spammails zu versenden. Damit sind nicht die Anmeldungs-e-Mails und Eintrags-e-Mails gemeint, welche ja durchaus Sinn machen, denn wenn Sie über den Eintrag im Katalog informiert werden ersparen Sie sich das zeitaufwendige Suchen ob Ihre Homepage auch eingetragen wurde. Werden im Eintragsformular des Webkataloges sehr viele Daten abgefragt und besteht ein Zwang diese Daten auch einzutragen, da sonst die Anmeldung nicht bearbeitet wird, sollten Sie genau überlegen, ob ein Eintrag in diesem Webkatalog wirklich wichtig ist oder vielleicht das Risiko, des eventuellen Mißbrauches der Daten, den Nutzen übersteigt.

Adresshandel - Werbetelefonate und Werbebriefe

Auch mit vermehrten Werbetelefonaten und vermehrt per Post gelieferter Werbebriefe können Sie nach der Anmeldung in Webkatalogen genervt werden. Die bei der Anmeldung eingetragenen Adressen sollen sich auch sehr gut verkaufen lassen ;-). Auch wenn lt. Datenschutz der Handel mit Adressen in Deutschland offiziell verboten ist, wird doch bei vielen Gelegenheiten rege davon Gebrauch gemacht.

Nebenwirkungen dieser Art sind natürlich bei Anmeldungen in Webkatalogen sehr unerfreulich und auch der Ruf der ehrlich arbeitenden Katalogbetreiber leidet darunter. Ein wirksames Mittel gegen diese Spammethoden haben wir bisher noch nicht gefunden, auch kein direktes Erkennungsmerkmal um diese Kataloge zu meiden. Wir möchten auch beileibe nicht jedem Webkatalogbetreiber, der die komplette Adresse bei der Anmeldung abfragt unterstellen, dass er diese zum Weiterverkauf benötigt, es kann jedoch ein Hinweis darauf sein. Von der anderen Seite betrachtet, sieht die Lage nicht viel besser aus. Nicht alle Webmaster, die Seiten eintragen sind ehrliche Menschen und so ist es aus Sicht der Webkatalogbetreiber nicht verkehrt, für den Fall, dass es Probleme mit der angemeldeten Homepage gibt, etwas mehr als eine E-Mail-Adresse zu besitzen.

Fazit: Die einzige Möglichkeit, den hier beschriebenen Spammethoden komplett zu entgehen wäre, seine Homepage nicht in Webkataloge oder Verzeichnisse einzutragen. Das muß jeder Webmaster selbst für sich entscheiden. Als Suchmaschinenoptimierer kann man für seine betreuten Webprojekte auf Backlinks aus Webkatalogen sicher nicht komplett verzichten. Ein genaues Betrachten des jeweiligen Webkataloges und ein paar Recherchen zum Betreiber sind in jedem Fall anzuraten und sehr hilfreich.

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