Gut aufgebaute Webkataloge
In wenig umkämpften Branchen kann ein externer Linkaufbau nur mit ausgewählten Webkatalogen noch ausreichen. Wenn beim Eintragen der Homepage gut recherchiert wird und die Unterseiten des Webkataloges wirklich im Index sind, kann so wenigstens die Linkpop erhöht werden. Zum Erhöhen des Pr sind nur noch wenige Webkataloge geeignet. Pr4 mit Webkatalogen zu erreichen scheint eher aussichtslos. Viele haben selbst nur noch Pr3 auf der Startseite. Das noch weitaus größere Problem, was viele Webkataloge haben, ist die Tatsache, dass sie oft die Eintragsseiten nicht mehr in den Index bekommen, geschweige denn die eigentlich gut gemeinten Detailseiten.
Statische Links
Für eine Grundausstattung an Backlinks sind einige Webkataloge noch geeignet. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Verlinkung statisch, also ohne javascript erfolgt. Mit html-Links, welche ein onclick-Ereignis enthalten, haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass solche Links nutzlos sind. Auch php-jumpscripte die über eine zusätzliche Datei zur Zielseite weiterleiten sind nicht optimal. Erst recht nicht, wenn sie per 302 weiterleiten. Unter web-sniffer.net können Sie Links testen, falls Sie sich nicht sicher sind, welcher http Status ausgegeben wird.
Ein statischer Link im Quelltext der Eintragsseite sieht wie folgt aus:
<a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" >mein Linktext</a>
auch
<a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" class="schöner-link" >mein Linktext</a>
oder
<a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" class="schöner-link" "target="_blank" >mein Linktext</a>
sind statische Links, die so in Ordnung sind.
Fahren Sie in der Browseransicht mit der Maus über einen solchen Eintrag im Katalog, können Sie die Zieladresse des Links in der Statuszeile des Browsers mit, "http://www.meine-einzutragende-Seite.de", lesen. Aber Vorsicht! Per javascript kann die Statuszeile manipuliert werden. Wirklichen Aufschluß darüber ob ein Link statisch ist gibt nur der Blick in den Quelltext. Diesen können Sie sich in den meisten Browsern über das Kontextmenü aufrufen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Text klicken und den Menüpunkt "Quelltext aufrufen" o.ä. auswählen. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob der Link für Suchmaschinen lesbar ist, hilft es auch, sich einen älteren Link aus dem Katalog herauszusuchen und zu Testen, ob er im Index der Suchmaschinen zu finden ist. Aber auch hier müssen Sie genau hinschauen. Manche Webkataloge sind so aufgebaut, dass unter bestimmten Bedingungen javascript-Links in einem sonst mit statischen Links ausgestattenten Katalog zu finden sind. Dies kann zum Schutz des Kataloges eingesetzt werden um Regelverstöße zu ahnden. Sind aber nur wenige statische Links im Katalog unter sonst hauptsächlich Javascriptlinks kann das auch als Dummenfang gedacht sein um Einträge in den Katalog zu bekommen und mit den statischen Links nur eigene Projekte zu pushen. Wie sinnvoll solche Aktionen sind, darüber läßt sich streiten aber wir haben schon die merkwürdigsten Konstrukte in Webkatalogen gesehen. Es ist wichtig immer den ganzen Webkatalog zu beurteilen. In seriösen Webkatalogen steht dazu etwas in den Nutzungsbedingungen des jeweiligen Kataloges.
Flache Ebenenstruktur innerhalb des Webkataloges
Klar ist, dass nicht jeder Eintrag in der ersten Ebene nach der Startseite stehen kann und es daraus resultierend gute und schlechtere Eintragsplätze innerhalb der Webkataloge gibt, wenn auch dies nicht mehr so dramatisch ist wie früher, als die Kategorien noch pr besaßen. Die Unterkategorie zur Unterkategorie der Unterkategorie muß es aber nun wirklich nicht sein. Der Webkatalogbetreiber sollte schon darauf bedacht sein, die Eintragsseiten auch in den Index der Suchmaschinen zu bekommen, was bei den meisten Katalogen nur noch mit einer sehr flachen Ebenentiefe funktioniert.
Es gibt viele gute Webkatalogbeispiele, die neben den stärker hervorgehobenen Hauptkategorien auf der Startseite auch die Unterkategorien mit verlinken. Die Hervorhebung der Hauptkategorie trägt zur Übersichtlickeit auf der Startseite bei und durch das Verlinken der Unterkategorien wird keine Ebene sinnlos verschenkt. Mehr als einhundert interne Links sollten es dann aber auf der Startseite auch nicht sein und selbst das ist schon sehr hoch gegriffen. Es gibt aber Beispiel, wo das gut funktioniert.
