Einträge in Webkatalogen
Bevor Sie Ihre Homepage in einen Webkatalog, ein Webverzeichnis, eine Linkliste oder eine Suchmaschine eintragen sollten Sie sich über die Erwartungen, die Sie daran knüpfen im Klaren sein. Danach können Sie sich in Frage kommende Webkataloge aus den unterschiedlichsten, im Internet kursierenden Listen heraussuchen. Nehmen Sie die Verzeichnisse vor einem Eintrag genau unter die Lupe, denn auf diesen Listen befinden sich nicht nur empfehlenswerte Exemplare. Grundsätzlich sind wir bis jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass es nicht schadet in einem Katalog oder Verzeichnis eingetragen zu sein. Der Nutzen jedoch richtet sich nach den eigenen Ansprüchen.
Erwartungen für die eigene Homepage
Möchten Sie einfach nur in so vielen Katalogen und Listen wie möglich eingetragen sein um Besucher von dort zu bekommen oder weil die Konkurenz ebenfalls dort eingetragen ist, reicht es, die Homepage einfach anzumelden und auf Freischaltung durch den Editor zu hoffen. Sind Sie jedoch mit der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseiten beschäftigt und wollen echte Backlinks erhalten, denen die Spider der Suchmaschinen folgen können, lohnt ein Blick in den Quelltext der Webkatalogseiten oder in die Statuszeile des Browsers beim Überfahren der eingetragenen Links mit der Maus. Aber Vorsicht, auch die Statuszeile kann sehr gut per javascript manipuliert werden und einen statischen Link vorgaukeln.
Erhöhung der Linkpopularität
In erster Linie werden Webkataloganmeldungen vorgenommen, um über den erzeugten Link zur Homepage, die Linkpopularität der Homepage zu erhöhen. Webkataloge, Webverzeichnisse oder Linklisten, welche statische Url's eintragen, d.h. nicht über irgendwelche Scripte weiterleiten, welche die Suchmaschinen nicht verfolgen können, sind dafür am besten geeignet.
Interessen der Webkatalogbetreiber
Zählscripte - Weiterleitungen im Ankertag
Zu bemerken ist hier, dass auch Links mit einer Weiterleitung von Suchmaschinen verfolgt werden können. Der Link kann beispielsweise normal in html eingetragen werden. Zusätzlich wird in den Ankertag ein javascript-Event-Ereignis eingebaut, mit dem beispielsweise Klicks gezählt werden können. So kann jede Suchmaschine und jeder Besucher, welcher Javascript abgeschaltet hat, den Link verfolgen und der Katalogbetreiber kann seine Klicks für Statistikauswerungen oder sonstiges zählen.
Bis Mitte 2006 war diese Aussage noch ohne Einschränkungen richtig. Aber Google wertet anscheinend diese Links inzwischen nicht mehr voll. Diese Links können zwar nach wie vor verfolgt werden aber es wird wahrscheinlich kein pr mehr vererbt.
Sortierung innerhalb der Kategorie
Es gibt die unterschiedlichsten Sortierreihenfolgen der Links innerhalb einer Kategorie bzw. Unterkategorie. Sie erfolg meist automatisch, nach den Vorgaben des Katalogadministrators, oft ist hier das Eintragsdatum ausschlaggebend.
In manchen Webkatalogen ist eine Standardsortierung vorgegeben. Dieser folgen auch die Suchmaschinen. Es gibt für die Besucher jedoch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Sortierungen zu wählen. Zu nennen wären hier das älteste oder das aktuellste Eintragsdatum oder auch die Höhe des pr.
In manchen Webkatalogen erfolgt die Sortierung nach Klicks oder der Berwertung durch die Besucher. Hier besteht der große Nachteil darin, dass die Reihenfolge sehr stark variieren kann und von den Eintragenden selbst oder Mitbewerbern positiv oder negativ manipuliert werden kann.
In den meisten Fällen kann die Sortierung nach Lust und Laune des Administrators umgestellt werden. In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung der eingetragenen Homepages finden wir eine Sortierung nach dem Datum der Eintragung und zwar in aufsteigender Richtung am besten geeignet. Der Link erhält dadurch einen festen Standplatz und kann so durch die Suchmaschinen am besten indiziert werden. Wenn der Katalog gut gepflegt ist ergibt es auch keine Nachteile für neu einzutragende Webseiten, da bei guter Linkstruktur des Kataloges alle Seiten durch die Suchmaschinen indiziert werden.
