Webkataloge verlieren an Wert
29.10.2007
Durch den Verlust von ein bis zwei pr-Punkten auf der Startseite, wird es für viele Webkataloge sehr schwer, die Unterseiten mit den eigetragenen Websites in den Index der Suchmaschinen zu bekommen. Hat ein Webkatalog nur noch pr3 auf der Starseite kann dieses nur noch mit einer äußerst flachen Linkstruktur erreicht werden. Das heißt Unterkategorien, die von der Startseite nicht verlinkt sind, werden ihre Unterseiten nicht mehr ohne weitere Maßnahmen, wie beispielsweise das Setzen von Deeplinks, in den Index bekommen. Da beißt sich die Katze schon in den Schwanz. Der Wert des Katalogeintrages für die eingetragen Websites ist gleich null und diese sind dann zwangsläufig von einem sinkenden pr betroffen, wenn sie ihren pr hauptsächlich aus solchen Katalogen beziehen. Ergo bringt auch ein Backlink der eingetragenen Websites auf den Webkatalog null für den Katalog. Dieses Phänomen wird auch die Artikelverzeichnisse treffen, wenn ihre Linkstruktur zu tief ist.
Die mit dem letzten pr-update einhergehende Abwertung, Neuberechnung oder wie auch immer man es nennen mag, hat zur Folge, dass nur noch Webkataloge bestehen werden, die wirklich gepflegt werden und einige Tipps der Suchmaschinenoptimierung beachten. Um nebenbei das schnelle Geld zu verdienen scheinen Webkataloge nun völlig ungeeignet zu sein.
Wir glauben zur Zeit noch nicht wirklich an eine Bestrafung von Linktausch oder Linkkauf im großen Stil, obwohl es sichtbare Tendenzen in diese Richtung gibt. Weltweit sind pr-starke linkgebende Websites um ein bis drei pr-Punkte gefallen. Dies zieht sich natürlich bis in die untersten Ebenen des www durch. Pr hat nach unserem Empfinden wieder an Bedeutung gewonnen. Mit wenig pr ist es kaum noch möglich viele Unterseiten einer Website in den regulären Index zu bekommen.
