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Wertigkeit von Webseiten

04.03.2009

Hat der Pr noch eine Bedeutung?

Viele Webmaster, vor allem wahrscheinlich diejenigen, deren Homepages an pr verloren haben, sind der Meinung, die Höhe des Pr sagt nichts mehr aus, oder der grüne Balken ist nur noch ein Marketingwerkzeug für Google.

Beobachtete man 2007 die Anzeige des pr in der Toolbar, konnte man auch leicht zu dieser Annahmen kommen. Ein bestimmtes System in der Vererbung des pr auf verknüpfte Webseiten, konnte nicht mehr erkannt werden. Gegen die Meinung, nur als Marketingwerkzeug zu dienen, spricht eigentlich, dass nur Seos mit dem Pr-Balken etwas anzufangen wissen. Der normale Internetnutzer weiß oft gar nicht, dass es ihn gibt, geschweige denn was er bedeutet. Die Toolbar liefert zwar Informationen an Google, wenn die Pr-Anzeige angeschaltet ist, dies könnte sie ja aber auch ohne irgendwelche bunte Balken, je nach Programmierung. Wenn der pr keine Rolle mehr spielt, könnte auch jeder Unterseite, der lt. Vererbungsregeln zustehende pr angezeigt werden.

Die derzeitige Entwicklung lässt uns eher zu der Erkenntnis kommen, dass google auf dem besten Weg ist, seiner Pr-Anzeige wieder ihren Sinn zu geben. Ob es allerdings glücken wird sei noch dahin gestellt. Im Moment scheinen auch völlig unschuldige Webseiten in Filter zu geraten. Die Suchmaschinenoptimierung ist dadurch ziemlich undurchsichtig geworden und man kann derzeit onpage wie offpage mehr falsch als richtig machen. Nach intensiven Recherchen sind wir der Meinung, der Ende 2008 angeblich abgeschaffte Supplemental-Index, wurde in die Pr-Anzeige integriert.

Da der Pr einer Webseite ausschließlich von der Anzahl und Stärke seiner externen Verweise abhängt, kam es in den vergangenen Jahren zu massiven Linkkauf- und -tauschgeschäften. Das führte auch dazu, dass heute in bestimmten Bereichen, auf den vorderen Plätzen, hauptsächlich hochgezüchtete Seo-Seiten zu finden sind.

Pr-Vergabe nach Qualitätskontrolle?

Nach intensiven Analysen nehmen wir an, dass der Algorithmus zur Berechnung des Pr natürlich der Selbe bleiben wird wie bisher, vermuten aber, dass die an der Bildung des Pr beteiligten Webseiten vorher einer Qualitätskontrolle unterzogen werden. Das heißt, wenn eine Webseite nun gegen eine oder wahrscheinlich mehrere Richtlinien von Google verstößt, dabei ist es egal welche, bekommt sie neben der Aberkennung von wichtigen Hervorhebungsmerkmalen, wie die Streichung der Inhalte von strong-tags, h*-tags oder der Ankertexte, auch ihre externen und internen Verweise aberkannt. Das hat nun zur Folge, dass der Balken nur noch graue Farbe anzeigt und die Seite bei der Vererbung von Pr somit keine Rolle mehr spielt. Passiert das mit vielen Unterseiten einer Homepage, lahmt die komplette interne Navigation. Wenn diese Vermutung richtig ist, wird jeder Webmaster dazu gezwungen, jede seiner Unterseiten nach den Richtlinien von Google zu gestalten damit sie unbeschadet durch die Qualitätskontrolle kommen und bei der Vergabe von Pr berücksichtigt werden. Bei genauer Betrachtung erreicht diese Entwicklung genau das Ziel was Google verfolgt und die Vermutung ist daher sehr naheliegend.

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